Mausarm: auch psychisch bedingt

Der sogenannte Mausarm gehört zum digitalen Zeitalter: Tritt er doch vor allem bei Menschen auf, die in ihrer Arbeit und/oder privat viel Zeit mit dem PC verbringen. Das “Repetitive Strain Injury” - so heißt das Leiden fachsprachlich - wird unter anderem durch die ständige Belastung der Sehnen, Muskeln und Bänder beim Bedienen der Computermaus hervorgerufen. Aber offenbar ist es nicht das Klicken allein, das den Arm schmerzen lässt.
Im deutschen “HausArzt-PatientenMagazin” schreibt Hardo Sorgatz von der Technischen Universität darmstadt
- so referiert der österreichische Netzdoktor -, dass nicht nur die mechanische Belastung für die Schmerzen verantwortlich zeichnet: Dem Mediziner zufolge tragen auch Stress und psychischer Druck in der Arbeit ihren Anteil am Zustandekommen des Syndroms bei.
“Es geht immer auch um die Einstellung zur Arbeit”, so Sorgatz. Das Problem sei nicht die Maus, sondern der Mensch: Regelmäßige Arbeitspausen, leichte Gymnastikübungen und ein tägliches Krafttraining mit Hanteln von je 100 Gramm könnten helfen. Wichtig sei aber vor allem, “zu lernen, sich nicht von der Arbeit auffressen zu lassen”.
Quelle: HausArzt - PatientenMagazin bzw. netdoktor.at
Bild: fotocom bei pixelio.de
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