So wird Schwarzer Tee traditionell hergestellt
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Tee war lange Zeit nur aus China Bekannt, bis man um 1820 in Indien in der Assam Region auch auf eine wildwachsende Teepflanze gestoßen ist. Im Jahre 1834 begann man auch dort die Teepflanze gezielt anzubauen und mit anderen Pflanzen zu kreuzen.
Die traditionelle Herstellung von Schwarzer Tee läuft in fünf Stufen ab. Nach der Ernte lässt man die Blätter welken damit sie weich werden, anschließend werden sie Gerollt, damit sich die Zellen öffnen und die in ihnen enthalten ätherischen Öle freigesetzt werden können, danach werden die Teeblätter nach bestimmten Kriterien in die unterschiedlichen Qualitäten geteilt. Nach der Sortierung beginnt der Prozess der Oxidation, bei dem die Blätter eine sehr hohen Luftfeuchtigkeit bei einer konstanten Temperatur von 22° C ausgesetzt werden. Die hohe Luftfeuchtigkeit bringt die chemischen Reaktionen in Gang. Während dieses Prozesses wird die Temperatur regelmäßig kontrolliert, da vermehrt Wärme freigesetzt wird und die Temperatur 29° C nicht überschreiten darf. Ist diese Temperatur erreicht wird die Oxidation abgebrochen, da sonst die Aromen verloren gehen und die Teeblätter als verbrannt gelten.
Die Trocknungszeiten richten sich nach den einzelnen Teesorten. Ceylon braucht zum Beispiel gerade mal 20 Minuten bei einer Temperatur von 90 ° C, Assamtee braucht schon bedeutend länger. Am Ende jeder Trocknung wird der Tee umgehend abgekühlt.
Bei Grünem Tee und beim Kräutertee werden die Blätter frisch verwendet, es findet keine Oxidation statt.
In China und jüngst auch in Afrika wird halb oxidierter Tee hergestellt, er wird auch Oolong Tee genannt. Nur noch auf vereinzelten Plantagen, die ganz exklusive Teesorten anbauen wird alles noch in reiner Handarbeit produziert, ansonsten haben die meisten Plantagen Maschinen die bei der Produktion von Schwarz Tee eingesetzt werden.
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