Das interaktive White Board in Schulen
Inzwischen sind interaktive Whiteboards an Schulen sehr weit verbreitet. Sie ersetzen hier die herkömmliche Tafel, an der mit Kreide geschrieben wird. Ein White Board wird an einen Computer angeschlossen, der mit einer speziellen Software bestückt ist. Durch diese wird es über Sensoren ermöglicht, dass alle Schüler den Computer mit allen Funktionen auf dem White Board nutzen können. Das was auf dem Computerbildschirm zu sehen ist, wird durch Whiteboards für alle sichtbar gemacht. Es gibt unterschiedliche Ausführung des Whiteboards, bei denen die Bedienung per Fingerdruck oder mit einem kabellosen Stift erfolgt. Letzterer wird dann mit Batterien betrieben. Auch geschrieben werden kann auf interaktiven Whiteboards entweder mit einem Stift oder mit dem bloßen Finger. Weltweit gibt es inzwischen rund 1,5 Millionen Klassenräume, in denen sich ein solches interaktives White Board befindet. An Schulen in Deutschland gibt es einer Studie zufolge ca. 26.000 Whiteboards, während in Großbritannien bereits 500.000 Whiteboards in den Klassenräumen hängen. So nutzen mehr als 60 Prozent der Schulen inzwischen das interaktive White Board und profitieren von den vielseitigen Möglichkeiten. Es ist davon auszugehen, dass die herkömmliche Kreidetafel in den nächsten Jahren zusehend von einem White Board abgelöst wird. Das noch nicht alle Schulen mit Whiteboards ausgestattet sind, liegt an den hohen Kosten. Für viele Landkreise und Kommunen ist es finanziell nicht möglich, ein White Board für alle Klassenräume anzuschaffen. Daher sind es oftmals die Computerräume der Schulen, die zumindest über ein White Board verfügen. In vielen Schulen werden Whiteboards auch über Fördervereine oder durch Sammelaktionen oder durch Sachspenden finanziert.
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