Überwachungskameras zum Schutz für Pendler

 

Nach der brutalen Attacke mit Todesfolge, die am Bahnhof München-Solln stattfand, fragt sich so mancher Pendler, ob er noch sicher ist, auf seinen Wegen. Dabei muss man zuerst einmal klarstellen, dass die Zahl der Gewalttaten in U- und S-Bahnen in den letzten Jahren zurückgegangen ist. Man hat aber ein anderes Gefühl, da die Täter heutzutage viel brutaler in ihrem Vorgehen sind. Daher landen mehr Fälle in der Presse und die Bedrohung ist gefühlt höher.Wenn man die Pendler fragt, fühlen sich die meisten nicht unsicher. Dennoch veranlassen die Ereignisse in Solln viele Verkehrsbetriebe dazu, noch einmal extra darauf hinzuweisen, dass bei ihnen videoüberwacht wird. So setzt man in Bremerhaven schon seit Jahren auf Überwachungskameras, diese werden in der Nacht aber auch von einem Sicherheitsdienst unterstützt. Die Kombination aus beidem sorgt für hohe Sicherheit, so die Betreiber.Auch die Regiobahn in Mettmann setzt voll auf Überwachungskameras. Der Fahrer hat jederzeit die Übersicht über seinen Zug und kann die Polizei oder seine Leitstelle alarmieren, wenn etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Zudem sind die Bahnsteige der Regiobahn-Haltepunkte mit Überwachungskameras ausgestattet.

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