Stress begünstigt Allergien
Es gibt so viele Auslöser und Faktoren für Allergien. Zu Ernährung und der Auswahl des richtigen Wohnumfelds - um nur einige zu nennen, gesellt sich nun auch der Stress. Klar, dass wir verstärkt allergisch reagieren, wenn sprichwörtlich “der Baum brennt”. Doch eine US-amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass auch schon leichte Anspannung ausreichen kann, um erheblich gesteigerte Reaktionen zu zeigen. Das berichtet der Krankenkassenratgeber, wo von einer Steigerung um sage und schreibe 75 Prozent die Rede ist:
Wenn die Probanden zusätzlich unter psychischen Druck gerieten, wurden die betroffenen Hautstellen noch doppelt so groß. Am folgenden Tag zeigten diese Probanden noch stärkere Symptome.
Dies sei ein Anzeichen dafür, dass gestresste Allergiker auf mehr Substanzen allergisch reagieren als auf ihre ursprünglich festgestellten Allergene. Gegen diese zusätzlichen Reaktionen sind zudem Antihistaminika, die gegen akute Allergiesymptome helfen, wirkungslos.
So lohnt es sich also, in stressigen Lebenssituationen einfach mal durchzuatmen und zu entspannen. Denn zeigen sich erst einmal die ersten Symptome einer Allergie, wird der Stress mit Sicherheit nur noch größer.
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